Waisenhaus "Elim Cusco" in Peru

Das Sozialprojekt

casa de los niños
Kinderheim der Burschen

Das christliche Waisenhaus „Elim Cusco“ befindet sich in den peruanischen Anden in der Stadt Cusco. Es wurde 1999 von der aus Cusco stammenden Nilda Escobar gegründet, da sie den vielen Straßenkindern eine Zukunft bieten wollte. Zur Zeit leitet sie die Organisation zusammen mit ihrem Sohn Jeremy, der unter anderem für die Koordinierung der Freiwilligen zuständig ist.

 

Es gibt ein eigenes Haus sowohl für die Burschen, als auch für die Mädchen. Die „Casa de los niños“ beherbergt im Moment 7 Burschen im Alter von 14-17 Jahren. Neben den Schlaf- und Aufenthaltssälen bietet das 5-stöckige Haus einen überdachten Innenhof, einen Computersaal, jede Menge Zimmer zum Spielen und Lernen sowie einen eigenen Stock nur für die Freiwilligen. In der "Casa de las niñas" leben 11 Mädchen im Alter von 5 bis 15 Jahren - die Stöcke darüber sind die Zimmer für die Volontäre. Die beiden Häuser trennt eine 15-minütige Taxifahrt.

 

Tagesablauf im Waisenhaus 

Unter der Woche gehen die Kinder in eine nahegelegene öffentliche Schule. Der Unterricht für die Jüngeren findet am Vormittag statt und der für die Älteren am Nachmittag. Somit sind den ganzen Tag Kinder im Haus. Diejenigen, die gerade nicht in der Schule sind, machen Hausaufgaben, helfen im Haushalt oder spielen. Die Freiwilligen haben die Möglichkeit, sich nach ihren individuellen Fähigkeiten einzubringen. Hier einige Vorschläge, welche Aktivitäten Freiwillige mit den Kinder machen können: bei den Hausübungen helfen, Englisch lehren, alle Arten von Karten- Gesellschafts- und Ballspielen, Toben, Basteln und Malen, neue Sportarten oder Spiele lehren, oder von ihrem Land erzählen. Außerdem können jederzeit Ausflüge oder Wochenendaktivitäten organisiert werden wie der Besuch eines Spielplatzes, eines Museums, Mieten eines Fußballfeldes, Essen gehen, Go-Kart fahren oder ins Hallenbad schwimmen gehen.

 

Neben der Freiwilligenarbeit steht genügend Zeit zur Verfügung die Stadt zu entdecken und am Abend gemeinsam mit anderen Freiwilligen auszugehen.

 

Vergangenheit der Kinder

Die Kinder stammen alle aus sehr schwierigen Verhältnissen. Dennoch sind sie alle sehr fröhliche, aufgeweckte und auch disziplinierte Kinder. Während sie Nilda früher direkt auf der Straße ansprach, werden sie nun zumeist vom Jugendamt gebracht. Ein paar haben noch Eltern, die sie im besten Fall an den Wochenenden besuchen kommen.

Adressen der beiden Häuser:

 

Casa de los niños - Bubenhaus

Pasaje Mariano Melgar K 12
Urb. Zarzuela, distrito de Santiago

Cusco, Peru

 

Casa de las niñas - Mädchenhaus. Rechte Ortsmarke

Avenida Mariscal Gamarra A.-1-28
Urb. Ttio, distrito de Wanchaq
Cusco, Peru